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BentapGoogle Bewertungen · 5 Min. Lesezeit

Google-Bewertungskarte erklärt: wie sie funktioniert

Was eine Google-Bewertungskarte technisch ist, welche Formate es gibt und wie ein Unternehmen tatsächlich zu einer kommt, Schritt für Schritt erklärt.

Bentap

„Google-Bewertungskarte“ oder „Google-Bewertungskärtchen“ bezeichnet dasselbe kleine Objekt in unterschiedlicher Größe: eine Karte, einen Aufsteller oder einen Aufkleber, der einen Gast direkt zum Bewertungsformular eines Google-Unternehmensprofils führt, statt ihn selbst danach suchen zu lassen. Bevor es um die Bestellung geht, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, was diese Karte technisch überhaupt macht und woran sich eine gut gemachte von einer nur gut aussehenden Karte unterscheiden lässt.

Was hinter der Karte technisch steckt

Eine Bewertungskarte selbst speichert keine Bewertung und sammelt auch keine Daten – sie ist ein Zeiger, der entweder als NFC-Chip oder als gedruckter QR-Code ausgeführt ist und auf einen einzigen Link zeigt: die Bewertungsseite eines Google-Unternehmensprofils, identifiziert über eine sogenannte Place-ID. Der eigentliche Unterschied zu „Google mal eben suchen“ liegt darin, dass die Karte diesen einen Schritt für den Gast übernimmt – kein Tippen des Firmennamens, keine Verwechslungsgefahr mit einer ähnlich benannten Filiale, kein Umweg über die allgemeine Profilseite, bevor das Bewertungsfeld überhaupt sichtbar wird.

NFC, QR-Code oder beides

Die drei gängigen Ausführungen unterscheiden sich vor allem darin, wie ein Gast sie auslöst. Eine NFC-Karte reagiert auf ein Antippen mit dem Telefon, ohne Kamera und ohne App – die meisten Smartphones lesen NFC seit Jahren serienmäßig. Ein QR-Code braucht eine Kamera, funktioniert dafür aber auf praktisch jedem Gerät und lässt sich zusätzlich auf Aufsteller, Rechnungen oder Schilder drucken, wo ein Chip nicht sinnvoll unterzubringen wäre. Die robusteste Lösung kombiniert beides auf derselben Karte: Antippen für wer mag, Scannen für alle anderen, ohne dass ein Gast je merkt, welchen Weg eine andere Person gewählt hat.

Wie ein Unternehmen tatsächlich zu einer Karte kommt

Der Ablauf läuft in der Regel in drei Schritten: zuerst den Bewertungslink oder die Place-ID aus dem eigenen Google-Unternehmensprofil holen, dann diesen Link mit einem Werkzeug wie Bentap mit einer Karte, einem Aufsteller oder einem Profil verknüpfen, und zuletzt die physische Karte entweder selbst ausdrucken oder eine vorprogrammierte Version bestellen. Der zweite Schritt ist der, den viele unterschätzen: eine Karte, die auf die allgemeine Profilseite statt direkt auf das Bewertungsformular zeigt, spart dem Gast nicht den entscheidenden Klick, den die ganze Übung eigentlich vermeiden sollte.

Was eine gute Bewertungskarte ausmacht

MerkmalWarum es zählt
Zeigt direkt auf das BewertungsformularSpart den Umweg über die allgemeine Profilseite
Funktioniert per NFC und QR-CodeDeckt Gäste mit und ohne NFC-fähiges Gerät ab
Ziel-Link nachträglich änderbarKein Neudruck bei einer neuen Filiale oder Place-ID
Erkennbar als das, was sie istEin kurzer Hinweistext hilft unerfahrenen Gästen

Gemeinsame oder individuelle Karten

Eine Entscheidung, die selten bewusst getroffen wird, aber einen echten Unterschied macht: soll jede Karte in einem Betrieb denselben Link tragen, oder bekommt jede Bedienung, jeder Tisch, jede Filiale eine eigene Identität im Dashboard. Ein gemeinsamer Link ist schneller eingerichtet und für eine einzelne Theke oder ein kleines Geschäft meist völlig ausreichend. Sobald mehrere Tische, mehrere Mitarbeitende oder mehrere Standorte im Spiel sind, liefert eine eigene Kennung pro Karte etwas, das ein gemeinsamer Link nicht kann: eine Aussage darüber, welcher Tisch oder welcher Standort tatsächlich Bewertungen auslöst, statt nur die pauschale Zahl aller Antippen und Scans zusammen. Das kostet etwas mehr Einrichtungsaufwand am Anfang, zahlt sich aber aus, sobald man wissen will, wo eine zusätzliche Karte oder ein besser platzierter Aufsteller den größten Unterschied machen würde.

Was auf der Karte selbst stehen sollte

Die Karte oder der Aufsteller braucht mehr als nur den Chip oder Code – ohne einen kurzen erklärenden Hinweis bleibt vielen Gästen unklar, was das Antippen oder Scannen überhaupt bewirkt. Ein einfacher Satz wie „Bewertung hinterlassen – einfach antippen“ reicht meist aus, gepaart mit einem kleinen, erkennbaren Symbol für NFC oder den gedruckten QR-Code selbst. Design-Elemente, die von diesem einen Zweck ablenken – zu viel Text, ein zu kleiner Code, ein zu kleiner Kontrast zwischen Code und Hintergrund – schmälern die Wirkung mehr, als ein etwas schlichteres, aber klar lesbares Design es täte.

Wo eine Karte allein nicht ausreicht

Eine Bewertungskarte beschleunigt den letzten Schritt – sie ersetzt nicht den Grund, warum jemand überhaupt bewerten möchte. Ein Gast, der unzufrieden das Lokal verlässt, bewertet auch mit der bequemsten Karte in Reichweite selten positiv, und das ist auch richtig so: die Karte soll niemanden zu etwas bewegen, sondern nur denen, die ohnehin zufrieden waren, die Hürde nehmen, das auch öffentlich zu sagen. Wie sich das konkrete Ansprechen von Gästen dabei sauber von einer Belohnung oder Auswahl nach Sternen abgrenzt, steht im Beitrag „Nach einer Google-Bewertung fragen“.

Von der einzelnen Karte zum Tischaufsteller

Für ein Lokal mit mehreren Tischen ist eine einzelne Karte am Tresen oft zu wenig – ein Aufsteller auf jedem Tisch erreicht deutlich mehr Gäste, ohne dass Personal jeden Einzelnen ansprechen muss. Die konkrete Umsetzung eines solchen Tischaufstellers, inklusive Größe und Platzierung, steht im Beitrag „QR-Code-Tischaufsteller für Bewertungen“. Wie sich ein Bewertungslink in ein vollständiges Unternehmensprofil einfügt, mit Öffnungszeiten und Kartenlink, zeigt die Für Unternehmen-Seite, und die Hilfe-Seite erklärt, wie sich eine Place-ID aus einem bestehenden Google-Unternehmensprofil herausfinden lässt.

Eine Google-Bewertungskarte ist damit kein Marketing-Trick, sondern ein einfacher technischer Zeiger mit einem klaren Ziel: einem Gast, der ohnehin zufrieden war, den letzten Schritt so kurz wie möglich zu machen. Wer diesen einen Mechanismus einmal verstanden hat, kann selbst entscheiden, ob eine einzelne Karte, ein Tischaufsteller oder eine Kombination aus beidem zum eigenen Betrieb passt, statt sich auf die Standardlösung eines Anbieters zu verlassen.

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