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BentapFür Unternehmen · 5 Min. Lesezeit

Firmenprofilseite erstellen: was wirklich hineingehört

Wie eine einfache Firmenprofilseite entsteht, was sie von einer vollständigen Firmenwebsite unterscheidet und welche Bausteine tatsächlich zählen.

Bentap

„Firmenprofil anlegen“ oder „Firmenseite erstellen“ klingt nach einem größeren Projekt, meint in der Praxis aber häufig etwas Kleineres und Konkreteres: eine einzelne Seite, auf der jemand, der bereits von einem Unternehmen gehört hat, ohne langes Suchen die wichtigsten Fakten findet – Adresse, Öffnungszeiten, ein Kontaktweg. Das ist ein anderes Ziel als eine vollständige Firmenwebsite, und es lohnt sich, beides bewusst auseinanderzuhalten, bevor man mit dem Aufbau anfängt, statt beide Ziele nachträglich auf eine einzige Seite zu quetschen.

Ein Firmenprofil ist keine kleine Website

Der Unterschied liegt weniger im Umfang als im Zweck. Eine vollständige Firmenwebsite versucht, jemanden zu überzeugen, der das Unternehmen noch nicht kennt – mit Inhalten, Referenzen, vielleicht einem Blog, der über Suchmaschinen gefunden wird. Ein Firmenprofil dagegen bedient jemanden, der bereits eine Absicht hat: er hat eine Empfehlung gehört, ein Schild gesehen, einen QR-Code gescannt, und sucht jetzt eine einzige, konkrete Information möglichst schnell. Beide Ziele lassen sich schwer auf derselben Seite gleichzeitig erreichen, ohne dass eines davon leidet – deshalb lohnt es sich, für das schnelle Nachschlagen eine eigene, schlanke Seite zu bauen, statt die vorhandene Firmenwebsite dafür zu überladen.

Was in ein Firmenprofil tatsächlich gehört

Die Liste ist kürzer, als man zunächst denkt, und genau diese Kürze macht die Seite brauchbar. Öffnungszeiten, angezeigt in der Zeitzone der besuchenden Person statt einer starren Angabe. Eine Adresse mit direktem Kartenlink, nicht nur als Text zum Abtippen. Ein Kontaktweg, der ohne Tippen funktioniert – ein Telefonbutton, ein WhatsApp-Link, eine E-Mail-Adresse als klickbarer Link. Und, wenn Bewertungen für das Unternehmen relevant sind, ein direkter Weg zum Google-Bewertungsformular statt eines Links zur allgemeinen Profilseite. Alles darüber hinaus beginnt, gegen den eigentlichen Zweck der Seite zu arbeiten: schnelle, eindeutige Antworten.

Von der leeren Seite zum fertigen Profil

Das Anlegen selbst dauert bei einem passenden Werkzeug wenige Minuten: eine E-Mail-Adresse angeben, einen sechsstelligen Code eingeben, der ohne Passwort ankommt, und danach Bausteine hinzufügen – Kontakt, Öffnungszeiten, Social-Media-Links, ein Bewertungslink. Die eigentliche Arbeit steckt seltener in der Bedienung eines Editors als in der vorherigen Entscheidung, was wirklich auf die Seite gehört. Die Features-Seite listet die Bausteine im Detail auf, aus denen sich ein Bentap-Profil zusammensetzt.

Was auf einem Firmenprofil je nach Ziel zählt

Ziel der BesucherWichtigste Bausteine
Vor Ort findenAdresse, Kartenlink, Öffnungszeiten
Direkt Kontakt aufnehmenTelefon- oder WhatsApp-Button
Vertrauen prüfenFotos, Bewertungslink, Social-Media
Etwas buchen oder bestellenEin einziger klarer Link zu diesem Ablauf

Design ohne eigenes Designbudget

Ein Firmenprofil muss nicht individuell gestaltet werden, um professionell zu wirken – ein kleines Set fertiger, kontrastgeprüfter Themes deckt die meisten Fälle ab, ohne dass jemand mit Designerfahrung gebraucht wird. Wichtiger als ein auffälliges Layout ist, dass die Inhalte stimmen: korrekte Öffnungszeiten, ein funktionierender Kartenlink, eine Telefonnummer, die auf dem Smartphone tatsächlich einen Anruf startet statt nur als Text angezeigt zu werden. Die Themes-Seite zeigt die verfügbaren Designs, und die Für Unternehmen-Seite den vollständigen Umfang an Bausteinen, die ein Geschäftsprofil neben dem Bewertungslink tragen kann.

Ein Profil pro Standort, oder eines für alle

Ein Unternehmen mit mehreren Filialen steht früh vor einer Entscheidung: ein einziges Profil für das gesamte Unternehmen, oder eine eigene Seite pro Standort mit eigenen Öffnungszeiten und eigenem Kartenlink. Ein gemeinsames Profil ist schneller aufgebaut, führt aber dazu, dass Besucher aus einer bestimmten Stadt Öffnungszeiten oder eine Adresse sehen, die gar nicht zu ihrem Standort passt. Eine eigene Seite pro Filiale löst dieses Problem, verlangt dafür etwas mehr Pflege, sobald sich an mehreren Orten gleichzeitig etwas ändert. Für ein Unternehmen mit zwei oder mehr Standorten lohnt sich die getrennte Lösung meist schon ab dem Punkt, an dem Kunden regelmäßig zur falschen Filiale unterwegs sind, weil eine Adresse nicht eindeutig war.

Wie sich ein Firmenprofil von einem Google-Unternehmensprofil unterscheidet

Ein häufiges Missverständnis: das eigene Google-Unternehmensprofil – das, was in der Google-Suche und auf Google Maps erscheint – ist nicht dasselbe wie eine eigene Firmenprofilseite. Google verwaltet sein Profil selbst, mit eigenem Format und eigenen Regeln, und ein Unternehmen kann daran wenig gestalterisch ändern. Eine eigene Firmenprofilseite dagegen gehört dem Unternehmen selbst, lässt sich frei mit Bausteinen füllen und frei verlinken – etwa von einer Visitenkarte, einer Rechnung oder einem Schaufensteraufkleber aus. Die beiden ergänzen sich eher, als dass sie sich ersetzen: das Google-Profil sorgt für Auffindbarkeit in der Suche, die eigene Seite für die Details, die dort keinen Platz finden, und für einen Ort, auf den ein Bewertungslink direkt zeigen kann.

Wenn die Firmenwebsite bereits existiert

Ein Firmenprofil ersetzt keine bestehende Website, sondern ergänzt sie um einen anderen Anwendungsfall. Viele Unternehmen betreiben am Ende beides: die vollständige Website für alles, was Inhalt und Überzeugungsarbeit braucht, und ein schlankes Profil, das auf einer Visitenkarte, einem QR-Code oder einer NFC-Karte landet, für den Moment, in dem jemand bereits vor Ort steht oder schon weiß, wen er sucht. Die Hilfe-Seite zeigt die Schritte, ein fertiges Profil als QR-Code herunterzuladen oder auf eine physische Karte zu schreiben, sobald die Inhalte stehen.

Eine Firmenprofilseite tatsächlich zu erstellen ist selten eine Frage der Technik – die eigentliche Entscheidung liegt darin, was aus der langen Liste möglicher Inhalte tatsächlich gebraucht wird, und was getrost auf der vollständigen Website bleiben kann. Wer diese Auswahl einmal bewusst trifft, merkt meist schnell, dass die fertige Seite kürzer ausfällt, als ursprünglich erwartet – und genau das ist bei einem Firmenprofil kein Mangel, sondern der eigentliche Sinn der Übung.

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